Klassische SEO allein reicht nicht mehr aus.
Hotels, die heute bei Google gut sichtbar sind, sind deshalb noch lange nicht automatisch in ChatGPT, Gemini oder anderen KI-Systemen präsent. Genau hier setzt das Whitepaper „Werden Sie für KI sichtbar“ an: Es zeigt, dass sich digitale Sichtbarkeit in der Hotellerie gerade grundlegend verändert. Neben SEO wird nun GEO – Generative Engine Optimization – zum entscheidenden Thema.
Die Logik der Sichtbarkeit verschiebt sich.
Früher ging es vor allem darum, in Suchergebnissen möglichst weit oben zu stehen. Heute liefern KI-Systeme oft nur wenige konkrete Empfehlungen. Für Hotels bedeutet das: Es reicht nicht mehr, irgendwo gefunden zu werden. Man muss so beschrieben sein, dass eine KI das Haus überhaupt als passende Option erkennt.
Das ist ein spürbarer Wandel. Denn generative Systeme bewerten nicht nur einzelne Keywords, sondern versuchen, ein Hotel als Gesamtbild zu verstehen: Lage, Zielgruppe, Ausstattung, Stimmung, Stärken, Bewertungen und Kontext. Sichtbarkeit wird damit stärker zu einer Frage von Klarheit, Konsistenz und Vertrauenswürdigkeit.
Viele Hotels haben heute bereits ansprechende Websites, hochwertige Bilder und überzeugende Leistungen. Was oft fehlt, ist aber die saubere maschinenlesbare Struktur. Für Menschen ist schnell erkennbar, ob ein Haus familienfreundlich ist, ein Spa hat oder für Winterurlaub besonders geeignet ist. Für KI-Systeme ist das jedoch nicht immer eindeutig, wenn diese Informationen nur verstreut in Texten, Bildern oder unstrukturierten Seitenelementen vorkommen.
Genau das zeigt auch die Fallstudie des Whitepapers zum Hotel du Mont-Blanc in Chamonix: Das Hotel verfügt über starke, differenzierende Merkmale – etwa historisches Profil, Spa, beheizten Außenpool, Gourmetrestaurant und familienfreundliche Suiten –, doch diese Stärken müssen zuerst strukturiert und maschinenlesbar gebündelt werden, damit sie ihr volles Potenzial in KI-Systemen entfalten können.
Die zentrale Botschaft des Whitepapers ist klar:
Wer in KI sichtbar werden will, muss strukturierte Daten sauber umsetzen. Der empfohlene Standard dafür ist Schema.org, technisch eingebunden über JSON-LD. Das Whitepaper bezeichnet JSON-LD sinngemäß als den „digitalen Ausweis“ des Hotels.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Statt dass Suchmaschinen und KI-Agenten Werbetexte interpretieren müssen, erhalten sie eine standardisierte Beschreibung der wichtigsten Hotelmerkmale. Dazu zählen etwa Name, Adresse, Dienstleistungen, Zimmer, Ausstattung, Richtlinien und Öffnungszeiten. JSON-LD ist laut Whitepaper heute besonders gut lesbar, weil die Daten getrennt vom sichtbaren Website-Layout eingebunden werden.
Mit anderen Worten: Nicht nur schön formulieren, sondern sauber codieren. Gerade darin liegt für viele Hotels einer der größten Quick Wins der kommenden Monate.
Ein weiterer entscheidender Punkt: KI-Systeme verlassen sich nicht nur auf die eigene Hotelwebsite. Sie kombinieren Informationen aus vielen Quellen – darunter Buchungsplattformen, Bewertungen, Destinationsseiten, Vergleichsportale und weitere öffentliche Datenquellen. Das heißt: Die digitale Wahrnehmung eines Hotels entsteht heute im gesamten Datenökosystem rund um den Betrieb.
Wer also auf der eigenen Website etwas anderes kommuniziert als auf Google, Booking, Tourismusplattformen oder in strukturierten Datensystemen, schwächt die eigene Sichtbarkeit. Umgekehrt gilt: Je konsistenter und aktueller die Informationen über alle Kanäle hinweg sind, desto besser kann ein KI-System das Hotel richtig einordnen.
Das Whitepaper schlägt keinen diffusen Zukunftspfad vor, sondern sehr konkrete Schritte.
Erstens sollten Hotels ihre wichtigsten Merkmale systematisch erfassen: Zimmerarten, Services, Lagevorteile, Zielgruppenfit, Wellness, Kulinarik, Familienangebote, Policies und weitere Besonderheiten. Zweitens müssen diese Informationen kanalübergreifend konsistent gepflegt werden. Drittens sollte der Webmaster oder die Agentur daraus saubere strukturierte Daten auf Basis von Schema.org und JSON-LD ableiten.
Spannend ist auch die organisatorische Sicht des Dokuments: GEO ist keine reine IT-Aufgabe. Das Whitepaper verteilt die Verantwortung auf drei Ebenen – Geschäftsleitung, Betriebsleitung und Webmaster. Strategie, Datenqualität und technische Umsetzung müssen also zusammenspielen.
Besonders relevant ist das für Hotels, weil viele Betriebe zwar bereits gute Inhalte haben, aber ihre Datenbasis noch nicht konsequent für KI-Systeme aufbereitet ist. Genau darin liegt aktuell eine Chance. Wer früh strukturiert, harmonisiert und technisch sauber umsetzt, schafft sich einen Vorsprung in einem Bereich, der für viele Wettbewerber noch Neuland ist.
Strukturierte Daten sind deshalb keine technische Kür mehr. Sie werden zunehmend zur Voraussetzung dafür, dass Hotels von Maschinen richtig verstanden, eingeordnet und empfohlen werden. Das ist die eigentliche Botschaft des Whitepapers – und zugleich eine klare Handlungsaufforderung an die Branche.
Die neue Sichtbarkeit im Tourismus entsteht dort, wo Hotels für KI-Systeme klar lesbar werden.
Klassische SEO bleibt wichtig, reicht aber nicht mehr alleine aus. Wer in ChatGPT, Gemini & Co. auftauchen will, braucht konsistente Daten, starke externe Signale und vor allem eine saubere maschinenlesbare Beschreibung des eigenen Hauses. Der schnellste und wirksamste Hebel dafür ist derzeit die konsequente Umsetzung strukturierter Daten mit Schema.org und JSON-LD.
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