Self-Check-in-Automat für Hotels – Check-InGo von asut
Bildquelle: Check-InGo von asut computer – Self-Check-in-Automat für Hotels

Check-InGo von asut computer: Self-Check-in-Automat für Hotels im Überblick

Der Check-InGo von asut computer ist ein in Österreich entwickelter Self-Check-in-Automat für Hotels, Pensionen und Apartmentbetriebe. Die Lösung verbindet Check-in, Meldedaten, Zahlung und Ausgabe der Zimmerkarte. Dadurch können Gäste rund um die Uhr ein- und auschecken – sowohl mit bestehender Buchung als auch als Walk-in.

Kurz erklärt: Der Check-InGo übernimmt häufige Aufgaben der Hotelrezeption. Gäste rufen ihre Buchung per Buchungs- oder QR-Code auf, erfassen ihre Daten und bezahlen offene Beträge. Anschließend kann das System die Zimmerkarte ausgeben. Außerdem unterstützt der Automat je nach Ausstattung Walk-in-Buchungen, Ersatzkarten, Zusatzangebote, Zwischenrechnungen und den Check-out. Voraussetzung ist eine passende Verbindung mit Hotelsoftware, Zahlungssystem und elektronischem Schließsystem.

Entwicklung: Seit 2022 von asut computer in Kärnten entwickelt
Einsatz: Hotels, Pensionen, Apartmenthäuser, Chalets und Ferienwohnungen
Betrieb: Self-Check-in und Check-out rund um die Uhr

Self-Check-in im Überblick: Rund um den Check-InGo hat hotelimpulse einen Fachthemencluster aufgebaut. Dieser behandelt neben der konkreten Lösung auch Wirtschaftlichkeit, Studien, unterschiedliche Check-in-Technologien und die Automatisierung der Hotelrezeption.

Was bietet der Self-Check-in-Automat für Hotels?

Der Check-InGo von asut computer ergänzt die Hotelrezeption um einen digitalen Self-Service-Punkt. Besonders relevant ist die Lösung für späte Anreisen, Zeiten ohne besetzte Rezeption und häufig wiederkehrende Standardabläufe. Laut Hersteller wird der Check-InGo seit 2022 für Hotels, Pensionen und Apartmentbetriebe angeboten.

Dabei ist der Automat mehr als eine reine Ausgabe für Zimmerkarten. Denn mehrere Schritte können in einem Ablauf verbunden werden: Buchung erkennen, Gastdaten erfassen, Meldedaten verarbeiten, offene Beträge bezahlen, Zimmerkarte codieren und Rechnung ausgeben.

Ob ein Hotel dadurch tatsächlich Arbeitszeit spart oder vorhandene Mitarbeiter anders einsetzen kann, hängt jedoch vom jeweiligen Betrieb ab. Entscheidend sind zum Beispiel die Zahl der Anreisen, Rezeptionszeiten, Gästegruppen und der Anteil der Gäste, die Self-Check-in nutzen.

Wie Hotels den wirtschaftlichen Nutzen berechnen können, zeigt der Fachbeitrag Self-Check-in im Hotel: Kosten, Preise und Wirtschaftlichkeit.

So funktioniert der Self-Check-in am Hotelautomaten

Bei einer bestehenden Buchung wählt der Gast zunächst die gewünschte Sprache. Danach ruft er seine Reservierung über einen Buchungs- oder QR-Code auf. Anschließend können Ausweis und Gastdaten erfasst werden. Offene Zimmerkosten oder gebuchte Zusatzleistungen lassen sich danach kontaktlos mit Bankomat- oder Kreditkarte bezahlen.

Je nach Konfiguration kann der Check-InGo die codierte Zimmerkarte erst nach erfolgreicher Zahlung ausgeben. Dadurch lassen sich Zahlung und Zugang zum Zimmer in einem durchgängigen Ablauf verbinden.

Auch bei der Abreise kann der Automat eingesetzt werden. Gäste begleichen noch offene Beträge, erhalten ihre Rechnung und können anschließend die Zimmerkarte zurückgeben.

Walk-in auch ohne bestehende Reservierung

Für spontan anreisende Gäste kann der Automat freie Zimmer mit Bildern, Informationen und Preisen anzeigen. Der Gast wählt anschließend ein Angebot aus, gibt die notwendigen Daten ein, bezahlt und erhält seine Zimmerkarte.

Dadurch kann ein Hotel auch außerhalb der üblichen Rezeptionszeiten zusätzliche Buchungen annehmen. Gerade bei Stadthotels, Pensionen oder Betrieben an stark frequentierten Standorten kann diese Funktion interessant sein.

Welche Funktionen bietet Check-InGo?

  • Check-in und Walk-in: Anreise mit Buchungs- oder QR-Code sowie Auswahl eines freien Zimmers ohne Vorreservierung.
  • Ausweis und Meldedaten: Gastdaten können digital erfasst und für den Meldeprozess verarbeitet werden.
  • Kontaktlose Zahlung: Zahlung per NFC sowie Bankomat- und Kreditkarte.
  • Zimmerkartenausgabe: Das System kann eine Zimmerkarte codieren und direkt ausgeben.
  • Self-Check-out: Gäste können offene Beträge bezahlen, eine Rechnung erhalten und die Karte zurückgeben.
  • Ersatzkarte: Bei Verlust kann eine neue Zimmerkarte ausgegeben und die bisherige Karte gesperrt werden.
  • Zimmerstatus: Gäste können prüfen, ob ihr Zimmer bereits bezugsfertig ist.
  • Zusatzangebote: Je nach Ausstattung können Frühstück, Wellness, Restaurant oder weitere Leistungen angeboten werden.
  • Gästeinformationen: Der Automat kann Informationen und Hinweise zum Aufenthalt in mehreren Sprachen anzeigen.
  • Hilfe aus der Ferne: Mitarbeiter können Gäste bei Bedarf aus der Ferne unterstützen.

Damit deckt Check-InGo mehrere Aufgaben ab, die traditionell an der Rezeption erledigt werden. Welche weiteren Rezeptionsprozesse sich sinnvoll digitalisieren lassen, zeigt der Beitrag Hotelrezeption automatisieren: Welche Aufgaben Self-Check-in übernehmen kann – und welche nicht.

Erleben Sie Check-InGo

Zimmerkarte verloren: Ersatz ohne besetzte Rezeption

Ein typischer Praxisfall ist eine verlorene Zimmerkarte am Abend oder in der Nacht. Mit einem persönlichen Code vom Check-in kann der Gast am Automaten eine Ersatzkarte anfordern. Dabei wird die bisherige Karte gesperrt und eine neue Karte ausgegeben.

Wenn weitere Hilfe nötig ist, kann sich ein Mitarbeiter laut asut computer über das Smartphone mit dem Automaten verbinden. Dadurch sieht er den Ablauf und kann den Gast gezielt unterstützen. Zusätzlich ist eine Gegensprechanlage eingebaut.

Eine Rufbereitschaft kann deshalb weiterhin sinnvoll sein. Allerdings muss nicht jeder Vorfall einen persönlichen Einsatz vor Ort auslösen.

Zimmerstatus, Frühstück und Zusatzleistungen

Der Check-in kann bereits erfolgen, obwohl ein Zimmer noch gereinigt wird. Zunächst ist die Karte ab der üblichen Bezugszeit gültig. Sobald das Zimmer fertig ist, kann der Gast den Status am Automaten prüfen. Danach lässt sich die Karte bei entsprechender Konfiguration für einen früheren Zutritt aktualisieren.

In Verbindung mit AIDA kann das Hotel laut Hersteller außerdem eine E-Mail zur Zimmerfreigabe senden.

Auch während des Aufenthalts kann der Automat als digitaler Servicepunkt dienen. Gäste können zum Beispiel Zwischenrechnungen abrufen, Wellnessleistungen buchen oder ihren Frühstücksstatus prüfen. Welche Funktionen tatsächlich verfügbar sind, hängt jedoch von Hotelsoftware, Schnittstellen und gewählter Ausstattung ab.

Technische Daten des Check-InGo

Der Automat kann frei stehen oder an einer Wand montiert werden. Laut technischen Unterlagen eignet er sich außerdem für einen überdachten Außenbereich. Allerdings muss der Standort vor direktem Regen und starker Sonneneinstrahlung geschützt sein.

Bereich Angabe Bedeutung für das Hotel
Abmessungen 1.680 × 680 × 500 mm (H × B × T) Standort und freie Fläche sollten vorab geplant werden.
Display 22-Zoll-Touchscreen Bedienung von Check-in, Zahlung und Gästeservice.
Strom 230 V AC; laut Hersteller zusätzlich USV und Erdung nach ÖNORM Der Stromanschluss sollte vorab mit asut computer abgestimmt werden.
Netzwerk LAN standardmäßig; WLAN und LTE optional Eine stabile Verbindung zu Hotelsoftware und Zahlungssystem ist notwendig.
Zahlung NFC, Kredit- und Bankomatkarten Offene Beträge können direkt beim Check-in bezahlt werden.
Scanner QR-Code- und Reisepass-Scanner Buchung aufrufen sowie Gast- und Meldedaten erfassen.
Ausgabe Thermodrucker und Kartenausgabe Rechnung und codierte Zimmerkarte direkt am Automaten.
Montage Wandmontage mit oder ohne Standfuß; Bodenverankerung mit Standfuß Befestigung und Wartungszugang sollten eingeplant werden.

Verbindung mit Hotelsoftware und Türsystem

Der Nutzen eines Self-Check-in-Automaten hängt stark davon ab, wie gut er mit den vorhandenen Hotelsystemen verbunden ist. Denn erst durch passende Schnittstellen greifen freie Zimmer, Gastdaten, Meldedaten, Zahlung und Zutritt sinnvoll ineinander.

asut computer nennt dafür vor allem die eigene Hotelsoftware AIDA.X und HUGO sowie Systeme für Zahlung und Zutritt.

HUGO läuft in der Cloud und kann über PC, Tablet oder Smartphone genutzt werden. AIDA.X läuft dagegen lokal unter Windows und richtet sich an Betriebe mit besetzter Rezeption. Vor einer Einführung sollte ein Hotel deshalb prüfen, ob die vorhandenen Systeme unterstützt werden und welche Schnittstellen notwendig sind.

Auch die Wahl zwischen physischem Terminal, Online-Check-in und App hängt eng mit der vorhandenen Hotelsoftware und dem Zutrittssystem zusammen. Eine Entscheidungshilfe bietet der Beitrag Self-Check-in-Terminal, Online-Check-in oder App: Welche Lösung passt zu welchem Hotel?.

Redaktionelle Einordnung: Ein Self-Check-in-Automat ersetzt nicht alle Aufgaben der Rezeption. Denn Sonderfälle, persönliche Wünsche, Beschwerden und individuelle Beratung bleiben bestehen. Für viele Hotels ist deshalb ein hybrides Modell sinnvoll: Technik übernimmt Standardprozesse, während Mitarbeiter für persönliche Betreuung und besondere Situationen verfügbar bleiben.

Welche Aufgaben sich automatisieren lassen und welche besser persönlich bleiben sollten, zeigt hotelimpulse im Beitrag Hotelrezeption automatisieren: Self-Check-in und persönliche Betreuung sinnvoll kombinieren.

Wie Gäste digitale Check-in-Systeme annehmen und welche Effekte Studien zeigen, fasst der Beitrag Self-Check-in im Hotel: aktuelle Studien und Business Case zusammen.

Für welche Hotelbetriebe ist Check-InGo interessant?

Der Einsatz eines Self-Check-in-Automaten liegt besonders nahe, wenn viele Gäste spät anreisen, die Rezeption zeitweise nicht besetzt ist oder häufig dieselben Check-in-Abläufe durchgeführt werden.

Dazu zählen zum Beispiel:

  • Stadthotels,
  • Pensionen,
  • Apartmenthäuser,
  • Chalets und Ferienwohnungen,
  • Sporthotels,
  • Seminarhotels sowie
  • Hotels mit Ruhetagen oder eingeschränkten Rezeptionszeiten.

Auch Ferienhotels können den Automaten ergänzend einsetzen, etwa für späte Anreisen, Self-Check-out oder Ersatzkarten in der Nacht.

Wenn Gäste dagegen besonders viel persönliche Beratung benötigen oder Self-Service nur selten nutzen, sollte weiterhin eine gut sichtbare persönliche Alternative vorhanden sein.

Self-Check-in-Terminal, Online-Check-in oder App?

Ein fest installiertes Self-Check-in-Terminal ist nur eine Möglichkeit, den Anreiseprozess zu digitalisieren. Alternativ können Gäste Teile des Check-ins bereits vor der Anreise über einen Online-Check-in erledigen. Hotel-Apps können zusätzlich weitere Funktionen während des Aufenthalts übernehmen.

Ein Terminal hat insbesondere dann Vorteile, wenn vor Ort auch physische Prozesse notwendig sind. Dazu gehören zum Beispiel Zahlung, Ausweiserfassung oder Ausgabe einer Zimmerkarte.

Ein Online-Check-in eignet sich dagegen besonders gut, um Gastdaten bereits vor der Anreise zu erfassen. In vielen Hotels kann deshalb eine Kombination beider Varianten sinnvoll sein.

Die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle vergleichen wir ausführlich im Beitrag Self-Check-in-Terminal, Online-Check-in oder App: Welche Lösung passt zu welchem Hotel?.

Was kostet ein Self-Check-in-System?

Einen allgemeinen Fixpreis für ein Self-Check-in-System gibt es nicht. Denn die Gesamtkosten hängen unter anderem von Hardware, Software, Schnittstellen, Zahlungssystem, Schließanlage und Einbau ab.

Deshalb sollte ein Hotel nicht nur den Kaufpreis des Automaten betrachten. Entscheidend ist vielmehr, welche Prozesse tatsächlich automatisiert werden und welcher Zeitgewinn dadurch im laufenden Betrieb entsteht.

Die Wirtschaftlichkeit lässt sich deshalb nur individuell berechnen. Wichtige Faktoren sind unter anderem:

  • Anzahl der Check-ins pro Jahr,
  • Anteil der Gäste, die Self-Check-in nutzen,
  • eingesparte Arbeitszeit pro Check-in,
  • Rezeptionszeiten,
  • laufende Software- und Supportkosten,
  • notwendige Schnittstellen sowie
  • mögliche zusätzliche Umsätze durch Walk-ins und Zusatzleistungen.

Eine konkrete Berechnung und Checkliste finden Hoteliers im Beitrag Self-Check-in im Hotel: Kosten, Preise und Wirtschaftlichkeit.

Was sagen Studien zu Self-Check-in im Hotel?

Neben Technik und Kosten spielt auch die Akzeptanz durch Gäste eine wichtige Rolle. Untersuchungen zeigen, dass digitale Check-in-Angebote für viele Gäste attraktiv sein können, wenn sie einfach funktionieren und weiterhin persönliche Hilfe verfügbar ist.

Dabei sollte jedoch zwischen Zeitgewinn und tatsächlicher Personalkosteneinsparung unterschieden werden. Denn eingesparte Minuten führen nicht automatisch zu niedrigeren Kosten. Sie schaffen zunächst zusätzliche Kapazität, die das Hotel anschließend sinnvoll nutzen kann.

Eine Übersicht über aktuelle Untersuchungen, Akzeptanzwerte und Business Cases bietet der Fachartikel Self-Check-in im Hotel: Was aktuelle Studien und Business Cases zeigen.

Diese Fragen sollten Hotels vorab klären

  • Wie viele Check-ins und Check-outs finden außerhalb der Rezeptionszeiten statt?
  • Welche Aufgaben sollen automatisiert und welche bewusst persönlich bleiben?
  • Sind PMS, Zahlungssystem und Schließanlage kompatibel?
  • Soll ein Terminal, Online-Check-in, eine App oder eine Kombination eingesetzt werden?
  • Wie werden OTA-Gäste und mehrere Zimmer in einer Buchung behandelt?
  • Wer unterstützt Gäste bei Sonderfällen oder technischen Problemen?
  • Wie werden Standort, Strom, Netzwerk, Datenschutz und Wartungszugang gelöst?
  • Welche Nutzungsquote und Zeitersparnis sollen nach Einführung gemessen werden?
  • Welche einmaligen und laufenden Kosten entstehen?

asut computer: Entwicklung und Betreuung aus Österreich

Die asut computer- und rechenzentrum gmbh wurde 1989 gegründet. Das Unternehmen hat Standorte in Spittal an der Drau, Villach und Wiener Neudorf. Neben Hotelsoftware entwickelt asut computer auch Lösungen für IT, Sicherheit, Kassen und betriebliche Abläufe.

Der Check-InGo wurde laut asut computer in Kärnten entwickelt und wird seit 2022 angeboten.

Zum Angebot gehören Beratung, Einbau, Schulung, Fernwartung und laufende Unterstützung. Außerdem bietet asut computer für den Check-InGo einen Wartungsvertrag mit Updates, Support und Tausch defekter Hardware an.

Der konkrete Preis richtet sich nach Ausstattung, Schnittstellen, Zahlung, Kartenlösung und Aufwand für den Einbau.

Self-Check-in-Wissen: Die wichtigsten Fachbeiträge im Überblick

Der Check-InGo zeigt die konkrete technische Lösung. Für die Entscheidung im Hotel sind jedoch auch Kosten, Akzeptanz, Prozessgestaltung und die Wahl der passenden Check-in-Technologie wichtig. Deshalb ergänzen folgende Fachbeiträge diesen Produktüberblick:

Fazit: Check-InGo als Self-Check-in-Automat für Hotels

Der Check-InGo von asut computer kann deutlich mehr als Zimmerkarten ausgeben. Denn Check-in, Walk-in, Meldedaten, Zahlung, Zimmerkarte und Check-out lassen sich in einem System verbinden. Außerdem können Funktionen wie Ersatzkarte, Zimmerstatus, Zwischenrechnung und Zusatzbuchungen den Automaten zu einem digitalen Servicepunkt während des gesamten Aufenthalts machen.

Für Hotels liegt der mögliche Nutzen vor allem in der Erreichbarkeit außerhalb der Rezeptionszeiten und in der Automatisierung häufiger Standardabläufe. Gleichzeitig bleibt persönliche Betreuung für besondere Wünsche, Beratung und Sonderfälle wichtig.

Ob Check-InGo wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt deshalb vom jeweiligen Betrieb ab. Besonders wichtig sind die Zahl der Anreisen, Nutzungsquote, vorhandene Systeme, Rezeptionszeiten und die tatsächlich eingesparte Arbeitszeit.

Damit eignet sich der Check-InGo vor allem als Teil einer hybriden Rezeption: Standardprozesse laufen digital, während Mitarbeiter dort eingesetzt werden, wo persönlicher Service einen echten Mehrwert bietet.

Weitere Grundlagen zur Digitalisierung des Anreiseprozesses bietet auch der hotelimpulse-Beitrag Online-Check-in im Hotel: Effizienz und Gästezufriedenheit.

Häufige Fragen zum Check-InGo von asut computer

Was ist der Check-InGo von asut computer?

Der Check-InGo ist ein in Österreich entwickelter Self-Check-in-Automat für Hotels, Pensionen und Apartmentbetriebe. Je nach Ausstattung verbindet er Check-in, Meldedaten, Zahlung, Zimmerkartenausgabe und Check-out.

Welche Aufgaben der Hotelrezeption kann Check-InGo übernehmen?

Zu den möglichen Aufgaben gehören Buchungserkennung, Gastdatenerfassung, Zahlung, Zimmerkartenausgabe, Ersatzkarten, Walk-in-Buchungen, Gästeinformationen und Check-out. Welche Funktionen genutzt werden können, hängt von der jeweiligen Konfiguration und den verbundenen Hotelsystemen ab.

Können Gäste ohne Reservierung ein Zimmer buchen?

Ja. Im Walk-in-Modus können verfügbare Zimmer mit Beschreibung und Preis angezeigt werden. Der Gast kann anschließend ein Zimmer auswählen, seine Daten eingeben, bezahlen und eine Zimmerkarte erhalten.

Was passiert bei einer verlorenen Zimmerkarte?

Der Gast kann mit einem individuellen Code eine Ersatzkarte anfordern. Die bisherige Karte wird dabei gesperrt und eine neue Zimmerkarte ausgegeben.

Welche Zahlungsmöglichkeiten unterstützt der Automat?

Der Check-InGo unterstützt laut technischen Unterlagen kontaktlose Zahlungen sowie Bankomat- und Kreditkarten. Die konkrete Ausstattung wird für jedes Hotel festgelegt.

Kann der Check-InGo im Außenbereich stehen?

Der Automat ist laut Hersteller für einen überdachten und witterungsgeschützten Außenbereich geeignet. Der Standort muss jedoch vor direktem Regen und starker Sonneneinstrahlung geschützt sein.

Welche Hotelsoftware kann angebunden werden?

asut computer nennt insbesondere die eigenen Programme HUGO und AIDA.X. Ob weitere vorhandene Systeme angebunden werden können, sollte das Hotel vorab mit asut computer klären.

Was kostet der Check-InGo?

asut computer nennt keinen allgemeinen Fixpreis. Die Kosten hängen unter anderem von Ausstattung, Software, Schnittstellen, Türsystem, Zahlung, Kartenlösung und Einbau ab. Weitere Informationen zur Kostenstruktur bietet der hotelimpulse-Beitrag Self-Check-in im Hotel: Kosten, Preise und Wirtschaftlichkeit.

Ist ein Self-Check-in-Terminal besser als Online-Check-in?

Beide Varianten erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Online-Check-in eignet sich besonders für die Vorbereitung vor der Anreise. Ein Terminal kann dagegen zusätzlich physische Prozesse wie Zahlung oder Zimmerkartenausgabe direkt im Hotel übernehmen. Einen ausführlichen Vergleich bietet der Beitrag Self-Check-in-Terminal, Online-Check-in oder App?.

Ersetzt Check-InGo die persönliche Rezeption?

Nicht vollständig. Standardaufgaben können automatisiert werden, während persönliche Beratung, Beschwerden, Sonderfälle und besondere Gästewünsche weiterhin von Mitarbeitern betreut werden. Für viele Hotels ist deshalb ein hybrides Modell sinnvoll.

Quellen und weiterführende Informationen

Informationsstand: 28. September 2026. Die Angaben zu Produktfunktionen und Unternehmen stammen aus den technischen Unterlagen und Informationen von asut computer. hotelimpulse hat die Lösung redaktionell eingeordnet und mit weiterführenden Fachinformationen zu Wirtschaftlichkeit, Technologie, Studien und Rezeptionsautomatisierung ergänzt.

Sonja Stocker
Chefredakteurin
hotelimpulse.at

Mehr Gäste durch Innovationen

+43 676 / 841 27 811
chefredaktion@hotelimpulse.at
www.hotelimpulse.at

hotelimpulse.at  ●  Grabenstraße 90c ●  A-8010 Graz

Sonja Stocker – Gründerin von WauWander